Als Kolumbus 1502 an der "reichen Küste" vor Anker
ging, gab es hier noch keinen Kaffee. Erst 1779 wurden die ersten
Kaffeepflanzen aus Kuba eingeführt. Inzwischen werden durchschnittlich
2,5 Millionen Sack jährlich produziert und Costa Rica hat sich
zu einem Kaffeeland der Superlative entwickelt. Etwa 300 Arabica-Spitzensorten
begeistern selbst anspruchsvolle Kaffeekenner. Strenge Umweltschutzauflagen
und Wasserverordnungen tragen ebenso zur hervorragenden Qualität
der Bohnen bei wie die günstigen klimatischen Bedingungen.
Angebaut werden sie in Lagen zwischen 650 und 1600m Höhe. In
der Regel zeichnen sie sich durch eine sehr feine Säure, eine
gute Fülle und ausgezeichnetes Aroma aus. Die besten Kaffees
wachsen in den Regionen Tarrazu und Tres Rios.
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