Die wechselvolle Kaffeegeschichte der indonesischen Inseln begann im 17. Jahrundert, als Holländer 1696 die ersten Arabica-Bäumchen auf Java pflanzten. Mitte des 19. Jahrhunderts zerstörte ein verheerender Kaffeerost sämtliche Pflanzen. Es wurde ein Neuanfang mit Robusta gewagt, der heute etwa 90% der etwa 6,5 Millionen Sack jährlicher Ernte ausmacht. Dementsprechend sind die Qualitäten nur durchschnittlich mit Ausnahme einiger Arabica-Provinienzen. Zu den absoluten Spitzensorten gehören die Sumatra Kaffees mit den Bezeichnungen "Mandheling" oder "Lintong", die Java Kaffees "Blawan" oder "Jampit" sowie der auf Sulawesi wachsende "Kalossi": Sie zeichnen sich durch ihren Körperreichtum, wenig Säure und ihr exzellentes Aroma aus.

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