Indien Monsooned Malabar

Als Kaffee noch mit Segelschiffen transportiert wurde, dauerte eine Reise von Indien nach Europa etwa sechs Monate. Bedingt durch den Klimawechsel veränderten sich die Rohkaffeebohnen in ihrer Farbe, ihrer Größe und im Geschmack.

Heutzutage nutzen indische Kaffeebauern den Monsun, um einen Spezialitätenkaffee zu produzieren, der genau diese Charakteristika besitzt.

Das traditionelle Verfahren des "Monsooning" wird in Malabar durchgeführt, einer Region an der Westküste Indiens. Dabei werden die Kaffeekirschen während des Monsuns für einige Tage in der feuchten Luft gelagert. Die Bohnen quellen etwas und werden anschließend in Säcken verpackt den Monsunwinden ausgesetzt. Nach sieben Wochen haben sie eine weißliche Färbung.

Das Ergebnis ist ein einzigartig weicher und sehr säurearmer Kaffee mit grasigen sowie erdnussigen Tönen. Er lässt sich sowohl als Filterkaffee als auch als Espresso wunderbar trinken.

 
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